„Meditation für Anfänger – Meditieren lernen Schritt für Schritt? Teil 4

Teil 4: Welche Meditationsformen gibt es eigentlich? Fortsetzung ….

Heute geht es in unserem vorletzten Teil der konkreten Meditationsbeispiele um Atemlenkung und weitere Beispiele der aktiven Meditation.

In der Atemlenkung richtest Du Deine Aufmerksamkeit ganz konkret auf bestimmte Regionen Deines Körpers und koppelst dies mit deinem Ein- sowie Ausatmen. Nimm wie immer zuerst eine entspannte Körperhaltung ein und atme einige Mal tief ein und aus, um den Alltag zu verabschieden. Dann lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen rechten Fuß und atme ein. Während Du lang und tief einatmest, fließt die Energie im rechten Bein hoch zum Becken. Dort atmest Du tief aus. Dann wechsle die Seite. Atme drei Runden auf diese Weise. Damit lenkst Du Energie in Dein Becken und das Energiezentrum, das dort liegt. Das erhöht Deinen Energiepegel, entspannt Dein Becken und den unteren Rücken und erdet Dich. Gleichzeitig profitieren von dieser aktiven Atemmeditation Deine Wirbelsäule sowie Deine Knochen und Muskeln, die vom Wurzel-Chakra aus energetisch versorgt werden.

Diese Übung kannst Du übrigens auch mit Deinen Händen und Armen durchführen. Dort atmest Du ein, während Du am Herz-Zentrum, in der Mitte Deines Brustkorbs ausatmest. Diese Variante stärkt Dein Herz, Dein Mitgefühl und zentriert Dich. Der Brustraum kann sich wieder öffnen und ausdehnen, was Verspannungen im oberen Schulterbereich entgegenwirkt.

Back Warrior - Yoga als aktive MeditationsformWeitere Beispiele der aktiven Meditation: jede bewusste und aktive Bewegung in der Stille. z.B. Yoga in seinen verschiedenen Variationen, Qi Gong oder meditatives Gehen. Beim meditativen Gehen wird jeder Schritt ganz bewusst gesetzt, der Bodenkontakt dabei erspürt. Idealerweise koppelst Du dies noch mit Deinem Atem und findest Deinen eigenen Rhythmus.

Übrigens haben Studien gezeigt, dass sich alleine schon beim gemeinsamen Spazierengehen der Atemrhythmus anpasst, z.T. auch der Herzschlag und durch diese Resonanz bessere Gespräche und Konfliktlösungen möglich sind. Also lohnt sich aktives Gehen auch mit dem Partner!

Wie immer viel Spaß beim Ausprobieren! Nächste Woche geht es im letzten Teil der Meditationsformen um die Metta-Meditation.

Bleib dabei ….

Deine Andrea

Dieser Blog wurde verfasst von Andrea Scheibl, Heilpraktikerin und Psychologische Beraterin.