Stark wie eine Eiche & flexibel wie ein Bambus
Resilienz entspricht auf der psychischen Ebene dem Immunsystem des Körpers. Sie setzt sich aus verschiedenen Schutzfaktoren zusammen, die uns zusammengenommen helfen, den Herausforderungen des Lebens mit innerer Stärke und Widerstandsfähigkeit zu begegnen.
Resilienz ist mehr als nur gesunder Umgang mit Stress.
Resilienz-Aufbau bedeutet, sich mit seiner Gedankenwelt und seinen Sichtweisen, seine Reaktionsweisen auf äußere Reize und Einflüsse sowie seine emotionale Regulationsfähigkeit auseinanderzusetzen. Somit ist Resilienz-Aufbau eine Reise nach innen, ein Erkenntnisweg und ein Veränderungsprozess, Schritt für Schritt.
Das Ziel der Reise ist lohnenswert, denn es erwartet uns eine neue Version von uns, die gelassener mit Krisen umgeht, die ihre Ressourcen kennt und einsetzt, die aus einer inneren Haltung der Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung agiert und blockierende Altlasten erkennt und pro-aktiv angeht.
Die Resilienzfaktoren, mit denen wir uns dabei auseinandersetzen dürfen, sind:
- Akzeptanz – Optimismus – Selbstwirksamkeit – Eigenverantwortung – Netzwerkorientierung – Regulationsfähigkeit – Lösungs- und Zukunftsorientierung.
- Ein Resilienz-Test zu Beginn hilft bei der Einschätzung, welche Resilienzfaktoren besonders gestärkt werden dürfen und aus welchen Bereichen bereits Kraft- und Energie geschöpft wird.
- Ein starker Fokus meiner Resilienz-Arbeit ist die systemische Arbeit und wenn möglich der Einbau des Naturraums als zusätzlichen Erkenntnisraum, denn die Natur bewertet nie. Sie fungiert aber als Spiegel, Feedbackgeber und Kraftquelle, die wir aktiv nutzen dürfen.
„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“
Ralph Waldo Emerson


